Meinungen

48 Gedanken zu „Meinungen“

  1. Ja, die Diskusionsteilnehmer nennen ihren Namen, der Verfasser der Kommentare verbirgt sich hinter KV!
    K.weidmann

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  2. Ich möchte mich nach dem Bericht „Protest zeigt deutliche Wirkung“ in der NN vom 08.04.2021 doch noch mal äußern.

    Erstmal einen herzlichen Dank an alle Mitstreiter, ob bei der Demo, im Block oder bei anderen Gesprächen (Eichstätt usw.) die dazu beigetragen haben, dass es nun endlich zu Gesprächen mit der Kirchenverwaltung kommt.
    Ich freue mich sehr, wenn Herr Gierse im Artikel der NN eingesteht, dass keine öffentliche Kommunikation stattgefunden hat. Aber ich finde nicht, dass Kommunikation ein schwieriges Geschäft ist (ob man überhabt von Geschäft sprechen kann?), man muss nur mit Anderen sprechen wollen! Ich frage mich auch, wer die zweite Seite ist, „wo einiges verkehrt, gelaufen sein soll“, wie Herr Gierse im selben Artikel äußert?

    Da einige sehr gute Vorschläge für den fortbestand unserer Kapelle (mit Umfeld) zusammengetragen wurden, bin ich gespannt auf den „runden Tisch“, der ja in nächster Zeit zusammenkommen soll. Ich hoffe, dass hier dann eine gute Kommunikation herrscht und nicht die Meinung von F.Scott Fritzgerald zutrifft:
    „Keine große Idee wurde jemals in einer Konferenz geboren, aber eine Menge tollkühner Ideen sind dort gestorben“!

    Ich wünsche den „runden Tisch“ gutes Gelingen und das sie das beste für unsere Kapelle erreichen!

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  3. Herr Koenig vielen Dank für Ihre hervorragende Erklärung von “pastoral“!
    Ich bitte Sie, diese Erklärung auch der Kirchenverwaltung zu übermitteln
    bzw. dem Sachausschuss als Argumentation vorzulegen,um das
    Wort pastoral nicht missbräuchlich verwenden zu lassen
    Man benützt diese Aussage auch für die Orgelreparatur in Moorenbrunn!
    “liegt eine pastorale Notwendigkeit vor“

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  4. Am 30.03.2021 hat das Bürgeramt zum Thema „Verkauf unserer Rundkapelle“ auf den Kapellenplatz alle Vereine in Altenfurt und Moorenbrunn eingeladen. Ausschlaggebend war die Pressemeldung in der NN vom 06.03.2021 zum Verkauf unserer Rundkapelle in Altenfurt. Wie uns Herr Nerreter, Leiter des Verwaltungsamt Ost mitteilte, wird er über die Aussagen, die vor Ort gemacht wurden den Oberbürgermeister Markus König berichten.
    Eine Zusammenfassung wird in nächster Zeit hier im Forum „Rundkapelle News“ zu lesen sein!
    Bei der oben genannten Veranstaltung fiel wieder das Wort Pastorale und das der Ort rund um die Kapelle nicht zur Pastorale gehört, also auch ohne zu zögern verkauft werden kann.
    Wikipedia meint dazu, die Bezeichnung Pastoral hebt zunächst den Aspekt des Hirtendienstes katholischer Seelsorger hervor (im Sinne geistlicher Führung und Anleitung). Ein Hirte sollte seiner Herde zu ihrem Wohle dienen und offen mit ihr umgehen, nicht aber gegen sie arbeiten. Das ist das Gebot der Pastorale und auch meine Meinung,
    Im Internet findet man auch eine Tätigkeitsbeschreibung von Seelsorger. Die Tätigkeit umfasst wesentliche Aufgaben, die zum großen Teil auch die Pastorale betreffen, wie z. Bsp.
    • Dienst des Lehrens und der Liturgie
    • Organisieren und leiten
    • Offen Kommunizieren mit allen Menschen (Kommunikation ist Werkzeug des kirchlichen Handelns und Ausdruck des Glaubens)
    • Mit Kraft seines Amtes ist ein Pfarrer automatisch Mitglied des Kirchenvorstandes und muss sich auch um die Immobilien der Ortskirche mit allem was dazugehört kümmern: z. Bsp. Renovierungen, Bauprojekte, Miet- und Pachtangelegenheiten
    • Und vieles mehr
    Bei der Bezeichnung Pastoral geht es also auch um den Ort der Seelsorge und kirchliche Strukturen. Da im Schlösschen und im Umfeld der Kapelle christliche Handlungen geschehen, ist der Kapellenplatz ein pastoraler Ort. Somit ist die Aussage der Kirchenverwaltung fasch!
    So rufe ich unserer Kirchenverwaltung Worte aus der Heiligen Schrift zu: „Der Geist ist es, der lebendig macht“ (Joh. 6,63).
    Ich zitiere auch noch Paulus, im Brief an Timotheus schreib er: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Tim 1,7). Ich füge noch hinzu „Gott hat uns einen Geist gegeben, um zu denken, nicht hinter verschlossenen Türen, engstirnig das falsche Ziel zu verfolgen“.

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    • Sehr geehrter Herr König Gratulation zu diesem überaus wertvollen und geistreichen Kommentar. Es ist inzwischen mehr als ermüdend und zudem eben, wie sie treffend kommentieren, inhaltlich falsch, den Begriff pastoral darauf zu reduzieren Argumente zu finden, die den Verkauf des Rundkapellenplatzes mitsamt seiner Gebäude, rechtfertigen zu wollen. Herr Pfarrer Lenz und die Verantwortlichen in der Kirchenverwaltung verstehen, zumindest teilweise, ihren Auftrag nicht.

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  5. Wieviele Gläubige müssen eigentlich noch aus der Kirche austreten – ehe diese und deren abgehobene Vertreter endlich begreifen, wie wichtig pastorale Seelsorge und ein Platz für das Gemeinschaftsleben der Gemeinde sind. Ich bin über die Verkaufsabsichten entsetzt – aber nicht verwundert.

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    • Sehr geehrter Herr Tempes,

      vielen Dank für Ihren Beitrag! Ihre Wut kann ich gut verstehen, die spüre ich auch vielfach. Ich rate aber inständig dazu, jetzt nicht aus der Kirche auszutreten oder dazu aufzurufen. Die Kirche macht es einem oft nicht leicht, es ist oft mühsam, aber solange wir dabei sind, können wir vielleicht mitgestalten.

      Und ich denke, wir konnten in den vergangenen Wochen auch einiges bewegen, wenngleich wir noch lange nicht am Ziel sind. Aber ich sehe nun auch bei allen Beteiligten Bereitschaft zum Dialog.

      Bleiben wir ausdauernd!

      Stephan Balling

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      • Sehr geehrter Herr Dr, Balling,

        unsere Töchter wurden vom Herrn Pfarrer Übler in der Rundkapelle getauft und eine davon vom – zwangsweise zurückgetretenen – Bischof Mixa gefirmt. .

        Ich rufe nicht zum Kirchenaustritt auf,sondern mache mir diesbezüglich zunehmend nur meine eigenen persönlichen Gedanken. Dabei ist dieser ignorante Umgang mit den Gläubigen im allgemeinen (Missbrauchsskandal, Verbot der Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren etc.) und den Gemeindemitgliedern vor Ort nur ein weiterer Mosaikstein bei meiner Entscheidungsfindung.

        Ihren Optimismus bezüglich aktiver Mitgestaltung von Laien bzw. Frauen finde ich beachtenswert – teile ihn allerdings nicht.

        Mit freundlichen Grüßen

        W. Tempes

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  6. Es ist wirklich beschämend, wie man mit den Gemeindemitgliedern umgeht. Und da trauen sich Pfarrer und Kircheverwaltung in ihrem “Informationsblatt” auch noch, die moralische Keule zu schwingen und Vertrauen und gegenseitigen Respekt für die Meinung des anderen zu fordern!? Wo waren Pfarrer und Kirchenpfleger bei der Kundgebung am 13. März 2021 an der Rundkapelle? Wo haben sie den Respekt gegenüber den Gemeindemitgliedern und ihrer Meinung gezeigt?
    Die Verantwortlichen betonen, wie wichtig eine offene und transparente, aber auch wertschätzende Kommunikation ist. Und was machen sie? Genau das Gegenteil! Es findet weiterhin alles hinter verschlossenen Türen statt. Tranzparenz? Fehlanzeige!
    Und was hat es mit Wertschätzung zu tun, wenn man die “Freunde der Rundkapelle” außen vorlässt? Warum konnte dieser Förderverein in letzter Zeit keine Vorhaben umsetzen? Weil alle Anfragen unbeantwortet blieben!
    Ist das Kommunikation? Sicherlich nicht!
    Ist das Wertschätzung? Bestimmt nicht!
    Offenheit und Transparenz? Sehen in meinen Augen anders aus!
    Vertrauen? Das haben Pfarrer und Kirchenverwaltung verspielt!

    Daher unterstütze ich den Antrag von Herrn Dr. Stephan Balling auf ein Moratorium!

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  7. Die Verkaufspläne der Altenfurter Rundkapelle, Nebengebäude mit schönem Rokokosaal haben mich sehr entsetzt, noch mehr die Vorgehensweise.
    Die Pressemitteilungen haben die Kommunikationsunwilligkeit oder -unfähigkeit der Entscheider deutlich werden lassen.

    Ich war in meiner Jugendzeit jahrelang Teilnehmer an den Nürnberger Dekanatswallfahrten des BdKJ.

    Die Überheblichkeit, mit der Kirchenpfleger, -verwaltung und Seelsorger den Verkauf abwickeln wollten, zeigt, wie rücksichtslos diese ihre Satzung und Macht anwenden.

    Bezeichnend auch die Aussage von H. Pfarrer Lenz und Kirchenpfleger H. Gierse : “Entscheidungen werden von uns gemeinsam getragen und mit einer Stimme veröffentlicht.” So etwas erinnert an Absprachen eingeschworener Zirkel und ist an Arroganz nur schwer zu toppen.

    Betonsanierungen in Moorenbrunn und/oder Fischbach auf Kosten der Rundkapelle und seines wertvollen Areals? – Fällt den Verantwortlichen nichts Besseres ein? Im Seelsorgebereich gibt es sicher noch andere Immobilien, die man veräußern könnte.

    Die besondere historische, über- und regionale Bedeutung der Rundkapelle bzw. des Wallfahrtsortes – ca. 100 000 pilgernde junge Menschen und 9 Jahrhunderte Glaubenszeugnisse – scheinen KV und Pfarrer wenig zu interessieren. Auch den Begegnungs- und Feierort würden Sie “ihrer” (?) jetzigen Gemeinde wegnehmen, Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen in der Kapelle sowie im Freien Grill- und Pfarrfeste, Johannisfeuer, Martinsritt oder Kindergartenveranstaltungen usw. wären Geschichte. Die angeblichen Nutzungsrechte sind nicht garantiert, stehen auf wackeligen Füßen, für die Gemeinde kaum ein Trostpflaster.

    Der Kapellenerhalt, GD-Raum!, der keine Unsummen verschlingen wird, ist keine pastoralen Aufgabe – laut H. Gierse. Ist er mit dieser Meinung der richtige Mann als Kirchenpfleger?

    Außerdem steuert ein Verein erhebliche Mittel zum Kapellenerhalt bei.

    Mit allen Betroffenen und Pfarrgemeinderat offen zu reden um eine gemeindefreundliche Lösung zu suchen, wäre geboten; denn es geht ja nicht um eine x-beliebige Immobilie, die man nach Gutsherrenart feilbietet.

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  8. Danke, sehr geehrter Herr Pfarrer Lenz, für die gutgemeinten unverbindlichen Worte mit Ihrem Schreiben zur
    Rundkapelle!
    Wann werden Sie endlich mal selber als Pfarrer von 3 Gemeinden tätig, gebieten Einhalt und übernehmen
    Verantwortung?
    Darf es sein, dass die Kirchenverwaltung eine eigenwillige Entscheidung über den Verkauf fällt?
    -Betrachtet man das Konzept, welches Herr Gierse vorlegt, sieht man eine sogenannte geschickte
    Vorgehensweise!-
    Brauchen wir für die Rundkapelle ein Management?
    Wäre seit 2016 nicht genug Zeit gewesen, Vorschläge zu sammeln, wie Kirchengut erhalten werden kann?
    -Aus dem Konzept von Herrn Gierse erkennt man eine klare taktische Abwicklung,
    da ab Punkt 5 erst die Gemeinde eingebunden werden sollte!-
    Ist die Haltung der Verantwortlichen gegenüber den “Freunden der Rundkapelle” und der Gemeinde
    nicht gefühl- und respektlos?
    Zeugt es von Arroganz oder Hilflosigkeit, sich bei der Demo den Veranstaltern nicht zu stellen?
    Diese Fragen von mir sind auch als Kritik zu verstehen!
    Ich habe mich bereits im Sachausschuss durch einen Beitrag eingebracht.
    Mir bleibt nur, für eine sinnvolle Lösung zum Erhalt des Areals Rundkapelle zu kämpfen und bitte
    alle um Unterstützung!

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  9. Die Kapelle ist ein wundervoller Ort um zu Ruhe zu kommen und zu beten. Wir Altenfurter schätzen diesen Ort sehr. Seit Jahrzehnten wird die Geschichte von St. Martin dort aufgeführt. Das Johannisfeuer, Pfarrfest, Kapellenfest und Open-Air Konzerte sind viel besuchte Events. Nicht wenige haben in der Kapelle geheiratet oder ihre Kinder taufen lassen. Alle Feste und der Erhalt der Kapelle sind den vielen Ehrenamtlichen, Spendern und den Kapellenfreunden zu verdanken. Mehrere 100.000,00 EUR wurden bislang gesammelt und in die Renovierung gesteckt. Ich kann nur jeden Verantwortlichen und Nichtkenner dazu ermutigen die Kapelle mit ihren Kunstwerken zu besuchen. Spätestens nach fünf Minuten spürt man, hier fühl ich mich wohl, hier schöpfe ich Hoffnung. Ein Verkauf wäre eine schallende Ohrfeige für Pfarrer Übler und alle, die sich seit Jahrzehnten für den Erhalt der Kapelle einsetzen.

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  10. Die Kirchenverwaltung schreibt in ihrer Presseerklärung “Der Stiftungszweck laut Satzung ist insbesondere dem Gottesdienst, der Verkündigung, der Bildung, dem Unterricht, der Erziehung und dem Wohlfahrtswesen gewidmet. Die Kirchenstiftung dient mit ihrem Vermögen wie dessen Ertrag den ortskirchlichen […] Die Sanierung und der Erhalt eines denkmalgeschützten Gebäudes gehört nicht zu den pastoral begründeten Aufgaben der Kirchenstiftung.”

    In der Ordnung für kirchliche Stiftungen in den bayerischen (Erz-)Diözesen (KiStiftO) in der Fassung vom 1. Januar 2018 heißt es:
    “(39) Zu den ortskirchlichen Bedürfnissen zählen – unbeschadet der Verpflichtungen und Leistungen Dritter – insbesondere
    1. die Planung, Errichtung, Ausstattung und der Unterhalt der Kirchen in dem betreffenden Seelsorgsbezirk”

    Warum ist dann der Unterhalt der Rundkapelle keine Aufgabe der Kirchenverwaltung?

    Und was ist nach Meinung der Kirchenverwaltung eine pastoral begründete Aufgabe? In der Pastoral “geht um alle Hilfen, die dazu beitragen, dass Menschen Christus als ihren Erlöser kennenlernen und aus dieser guten Nachricht (dem Evangelium) heraus ihr Leben meistern können.” Viele Menschen suchen das Gebet in der Kapelle, um Jesus, dem Christus zu begegenen und Hilfe für ihr Leben zu bekommen. Außerdem ist Aufgabe der Pastoral auch die Sorge um die Gemeinschaft und deren Stärkung. Durch den Verkauf der Kapelle wird die Gemeinde und die Gemeinschaft unheilbar gespalten. Wollen Kirchenverwaltung und Pfarrer dafür die Verantwortung übernehmen?

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  11. Die Katholische Pfarrei Johannes der Täufer hat das unglaublich große Glück, dass sie eines der ältesten Sakralbauten in einer wunderschönenen Umgebung besitzt und häufig für Veranstaltungen nützen kann. Ein Verkauf dieser Anlage sollte nicht in Betracht gezogen werden.
    Andererseits ist es offenbar sehr teuer, das praktisch nicht genutzte Schloss zu erhalten. Ich schlage deshalb vor, sich an die Altstadtfreunde Nürnberg zu wenden und diesen Verein, der wirklich ein echtes Verständnis für geschichtsträchtige Bauten hat, um Rat zu bitten. Dieser Verein hat in Nürnberg schon viele Bauten saniert und nutzt sie selbst oder vermietet sie. Ich könnte mir vorstellen, dass man für das repräsentative Schloss in guter Lage nach Umbau durch einen guten Architekten einen zahlungskräftigen Mieter findet. Es gibt viele Leute mit Geld.

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  12. Ich schreibe hier jetzt ziemlich spontan, weil ich auch erst beim Vorbeifahren am Transparent auf dieses ungeheuerliche Vorhaben aufmerksam geworden bin!
    Ich versuche auch nicht so sehr mit der sozialen und spirituellen Rolle zu argumentieren, die dieses Ensemble, wie ich selbst mehrfach erleben durfte, in hohem Maße einnimmt.
    Was mich wirklich vor den Kopf stösst, gerade aus heimatgeschichtlicher Sicht, ist, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, ein solches Juwel der Nürnberger Stadtgeschichte veräußern zu wollen.
    Ist demnächst noch geplant, die Frauenkirche an ein amerikanisches Touristikunternehmen zu verkaufen?
    Ich denke, wir haben in der Vergangenheit genügend unrühmliche Beispiele erlebt,wie wertvolles Kulturgut aus unserem Umfeld verschwand. Erinnert sei hier nur an das letzte “Schwedenhaus” aus Almoshof, das zwar immerhin gerettet wurde, nun aber in Bad Windsheim steht.
    Die Rundkapelle und ihr Ensemble ist nicht nur ein historisches Kronjuwel unserer Stadtteile (ich wohne in Fischbach), sondern hochrangiges Baudenkmal des gesamten Nürnberger Raums. Ein Verkauf für mich schlichtweg unvorstellbar!

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  13. Es ist erschütternd zu hören, dass die katholische Kirche heute in der Lage ist eine geweihte Kapelle zu veräußern, ein historisch gewachsenes Ensemble zu zerstören und es verwundert wie wenig Feingefühl vorhanden ist, den Kirchengemeinden und Bewohnern den Boden für gemeinschaftliches, soziales Leben zu entziehen. Die Kapelle hat für die Gemeinde eine ungebrochene und unerschütterlich positive Ausstrahlung und Anziehungskraft.
    Verständlicherweise besteht Finanzierungsbedarf für anstehende Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen der Kirchenhäuser in Moorenbrunn und Altenfurt. Dabei ist aber, aus meiner Sicht, auch zu diskutieren, ob die Erhaltung beider Kirchenhäuser noch zeitgemäß ist. Zur Abdeckung der finanziellen Mittel ist genügend weiterer Grundbesitz der Pfarrei vorhanden, dessen Veräußerung zur Deckung der Kosten dienen kann, ohne dass ein historisches Kleinod in private Hände übergehen muss.
    Es könnte hier eine große Verantwortung einfach unsensibel verspielt werden. Darum ist ein Dialog wichtig, der zu einer Lösung im Sinne der Allgemeinheit beiträgt. Bedacht, wirtschaftlich; aber auch kulturhistorische, gemeinschaftlich- soziale und kirchliche Belange berücksichtigt.

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    • Das mit dem Feingefühl sehe ich genau so, wobei es andere Grundstücke in Besitz der Altenfurter Kirchenstiftung gibt, die nicht so sensibel sind wie unsere Rundkapelle!

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  14. Wie man jetzt von verschiedenen Seiten zu Ohren bekommt, soll es doch noch einen Hoffnungsschimmer am Horizont geben und das letzte Wort zum Verkauf der Rundkapelle ist noch nicht gesprochen?

    Für die Nutzung der Gebäude und des gesamten Areals, wäre hier mein Vorschlag:
    In vielen Stadtteilen von Nürnberg und auch anderen Städten gibt es Treffpunkte wo sich Vereine mit ihren verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen treffen können, ein sogenannter Stadtteil-Treffpunkt. An Vereinen mangelt es bei uns nicht und ich denke das alle Vereine daran interessiert wären. So weiß ich, dass der Bürgerverein schon Räume, oder gar ein Haus gesucht hat, auch anderen Vereine sind an einem festen Zuhause interessiert, so wie der Obst- und Gartenbauverein, der Schützenverein, die Sänger, der Boulevard, das ganze Parteienspektrum usw. Voraussetzung hierfür ist das der Besitz in der öffentlichen Hand ist. Da die Kirchen hierzu nicht in der Lage sind, ist für dieses Unterfangen z.B. die Stadt Nürnberg gefragt!

    Dies bedeutet jedoch eine Riesenaktion:
    So müsste das Schlösschen umgebaut werden. Ich denke an eine Entkernung des Erdgeschosses, sodass ein oder zwei Räume entstehen und genutzt werden könnten. Da das jetzige Treppenhaus für die Nutzung des Obergeschosses nicht tragbar ist, könnte man es mit einem Anbau
    (z.B. Glastreppenhaus, wie am Zeidlerschloss in Feucht erschließen. Dies bedarf aber einer guten Planung und Statik, die ein Verein in unseren Größen nicht stemmen kann. Die Vereine könnten aber mit einer Spendenaktion mithelfen die Gelder aufzutreiben! Ich denke, dass man z. Bsp. durch den Kauf vom „Bausteinen“ eine Summe mitfinanzieren könnte!

    Am Ende wird alles gut, wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

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  15. Ich denke, es ist illusorisch, zu glauben, daß ein Käufer des gesamten Geländes der Kirchengemeinde den Platz für Feste, Gottesdienste etc. zur Verfügung stellt.
    Denn für so ein Fest, wie z.B. unser Pfarrfest, das allein schon drei Tage dauert, sind ja umfangreiche
    Arbeiten auf dem gesamten Platz nötig. So dauern Auf- und Abbau der einzelnen Buden noch
    etliche Tage vor und nachher. Diese Feste fördern nicht nur den Spaß und das Vergnügen, sondern sie verbinden Menschen (nicht nur katholische) aus der ganzen Umgebung.
    Was findet oder fand noch auf dem Platz statt?
    Prozession von oder zur Kapelle am Palmsonntag, Fronleichnam, Fatima ( 2x pro Jahr aus Langwasser etc.), ökumenische Gottesdienste, Open Air des Boulevard, Treffen und Festivitäten politischer Parteien, Führung im Rahmen der Stadtverführungen, Ausflugsziel vieler Gruppen mit ihren Geistlichen, kirchliche Sitzungen im Schlößchen auf allen Ebenen des Bistums, Adventfeiern der Ehrenamtlichen etc.
    Es ist ein wunderschöner Begegnungsort, zumal in Alfimo keine vergleichbaren Orte vorhanden
    sind.

    Das Schlößchen alleine zu verkaufen, ginge zwar auch. Denn von der Oelser Straße her ist noch
    genügend Grundstück übrig, das zur Oelser Straße hin abgegrenzt werden könnte. Das Schlößchen
    hatte seinen ursprünglichen Haupteingang auch auf dieser Seite. Die Kapellenseite bräuchte dann
    gar nicht angetastet werden. Das wäre eine Möglichkeit.
    Das Schlößchen umfaßt z.Zt. drei Wohnungen, von denen zwei vermietet sind. Die andere Wohnung,
    die vor allem sanitärmäßig saniert werden müßte, steht seit Jahren leer.
    Auf dem Gelände befindet sich noch die Sakristei mit Mesnerwohnung.
    Um die Kapelle zu „betreiben“, ist eine Sakristei erforderlich. Am besten auch ein Mesner bzw. Jemand, der sich in Personalunion sowohl um die Kapelle als auch um das Gelände kümmert, u.a. auch die großen Rasenflächen mäht, wie das seit jeher der Fall war.
    Die Kapelle, die Sakristei und das Mesnerhaus sind durch die Unterstützung der Kapellenfreunde renoviert. Am Schlößchen wurde auch immer das Nötigste gemacht, so daß eine Renovierung
    nicht ansteht. Wie erwähnt, wäre nur die eine Wohnung zu renovieren.
    Die bestehenden Wohnungen sind ganz einfach. Die Mieten dürften überschaubar sein.
    Aber immerhin, es ist eine monatliche Geldeinnahme.
    Daß bei einer Umnutzung des Schlößchens viel Geld in die Hand genommen werden muß, ist
    klar.

    Wenn es heißt, es passe nicht zum Auftrag der Kirchenstiftung, dieses Gelände zu erhalten, so ist man schon erstaunt, wenn man alleine an die kirchlichen Aktivitäten denkt.
    Was will die Kirchenstiftung eigentlich verwalten?, fragt man sich.
    Einzelnen, die in leitender Stellung bei uns in der Pfarrei stehen, bedeutet das Ganze natürlich
    nichts oder nicht viel. Zum einen stammen sie nicht von hier und zum anderen gehen sie auch nicht zu den Gottesdiensten und Festen, die dort stattfinden. Herzblut für die Sache kann sich so nicht entwickeln. Sie entscheiden am Tisch natürlich viel leichter über eine „bebaute Fläche“.
    Auch unser Pfarrer wird eines Tages gehen und läßt uns mit seinen „Spuren“ zurück.
    Wenn alles weg ist, läßt sich daran nichts mehr ändern, und das gilt es zu verhindern.

    Pfarrer Übler hatte damals die Vision von dem Kapellenplatz.
    Obwohl damals kein Geld vorhanden war, setzte er alles in Bewegung, um zu Geld zu kommen.
    Durch die Kontakte in Amerika erfuhr er Hilfe.
    Er schätzte diesen schönen Ort und wußte genau, er muß zugreifen, bevor es zu spät ist,
    Dafür sind wir ihm heute noch dankbar, was auch die Namengebung des Platzes,
    Leonhard Übler Platz, deutlich macht.

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    • Aufruf zur Kundgebung !

      Liebe Leser der Rundkapelle News und Freunde der Rundkapelle. Liebe Bürgerinnen und Bürger von Altenfurt, Fischbach und Moorenbrunn.
      Vom Ordnungsamt der Stadt wurde auf unseren Antrag hin eine Kundgebung genehmigt.

      Motto der Kundgebung: “Rettet den Rundkapellenplatz” Termin: Samstag 13.03.2021 14:00 – 16:00 Uhr

      Geplant ist die Bildung einer Menschenkette rund um den Kapellenplatz.

      Die Medien werden eingelanden über die Kundgebung zu berichten

      Genehmigt wurden die Fußgängerwege entlang der Löwenbergerstraße und Schornbaumstraße. Das Gelände der Rundkapelle kann von der Stadt nicht genehmigt werden, weil es Privat – Kirchenbesitz ist.

      Bitte kommen sie alle zahlreich, um ihre Solidarität mit der Intiative “Rettet den Rundkapellenplatz” zu bekunden. Der Platz rund um die Rundkapelle und alle darauf befindlichen Gebäude müssen in kirchlicher bzw. öffentlicher Hand bleiben. Nur so ist gewährleistet, dass dieser religiös und soziokulturell wichtig Platz für uns alle erhalten bleibt.

      Bitte halten sie Abstand 1,5 Meter, tragen sie Schutzmasken, bringen sie Transparente mit.

      Wir benötigen ev. noch Ordner (gelbe Weste aus dem PKW mitbringen).

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  16. Danke für die schöne und spirituelle Rundkapelle mit dem gesamten Areal.
    Danke für die vielen schönen Gottesdienste dort, bei denen ich teilweise für den guten Ton mitsorgen durfte – im Kirchenchor oder am Mischpult.
    Danke für die vielen schönen Feste, bei denen auch ich mithelfen konnte, für die Pfarrei Geld zu verdienen.
    Danke den Freunden der Rundkapelle, die schon bisher viel Geld und Herzblut in das Ensemble investiert haben.
    Danke Dr. Stephan Balling für diese Seite.
    Danke allen die vor mir geschrieben haben. Inhaltlich und stilistisch so, dass auch ich praktisch jeden Satz unterstreichen kann. Platz und Kapelle sind auch für mich und meine ganze Familie der unverzichtbare spirituelle Kern Altenfurts und unserer Pfarrei.
    Danke, dem Kirchortsrat und dem Ausschuss, dass sie jetzt wieder altbekannte Alternativen in Erinnerung rufen sowie neue Ideen entwickeln, wie die Rundkapelle gerettet werden kann.
    Danke allen aus der Bevölkerung Altenfurts und der Politik, die dabei mithelfen, auch die stillen und ungenannten, die uns trotz Rückenschmerzen unterstützen.
    Danke auch H. Voigt für den aufschlussreichen Artikel heute in den Nürnberger Nachrichten.

    Hoffnung, dass Pfarrer und Kirchenverwaltung doch noch zur Vernunft kommen und gemeinsam mit den Gremien und vielen Interessierten in Altenfurt und ganz Nürnberg eine konstruktive Lösung suchen.

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  17. Der Kapellenverein soll eine Crowdfundingaktion zum Erwerb der Kapelle starten. Ich denke viele Menschen würden sich Konfessionsübergreifend daran beteiligen.

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  18. Als Kirchortsratsvorsitzende von Altenfurt erfuhr ich erstmals in der Pfarrgemeinderatssitzung am 21. Januar 2021 von den aktuellen Verkaufsplänen der Kirchenverwaltung hinsichtlich des Areals Altenfurter Rundkapelle / Schlösschen / Weihergelände.

    Seit Mai 2020 waren wir mit der Kirchenverwaltung in Kontakt wegen der dringend notwendigen Sanierung des Kapellenweihers (Entschlammung, danach möglichst Beleuchtung und Wiederherstellung der Wege). Über einen unmittelbar bevorstehenden Verkauf des Geländes war bis Januar 2021 nicht die Rede.

    Da für mich und andere Mitglieder unseres Kirchortsrats die Parkanlage mit Leonhard-Übler-Platz, Schlösschen und Rundkapelle das Herzstück unserer Pfarrgemeinde ist, auf dem wunderbare Feste Begegnung und Feiern für Bewohner des ganzen Stadtteils ermöglichen, aber auch für jeden Einzelnen ein Ort der Stille und Meditation zur Verfügung steht, haben wir sofort die Initiative ergriffen.

    In einer außerordentlichen Kirchortsratssitzung am 27.1.21 beschlossen wir, dass sich ein eigener Sachausschuss intensiv mit der Problematik beschäftigen müsse. So wurde auf unseren Antrag hin am 18.2.21 der PGR-Ausschuss „Schlösschen / Rundkapelle Nürnberg-Altenfurt“ gegründet mit folgender Zielsetzung:

    Der Ausschuss dient der Informationsgewinnung und Prüfung sämtlicher Möglichkeiten, den Grundbesitz “Schlösschen, Rundkapelle Nürnberg-Altenfurt” im Stiftungsvermögen der Katholische Pfarrkirchenstiftung Nürnberg Altenfurt zu erhalten.
    Sowohl das Schlösschen als auch die Rundkapelle dienen maßgeblich den ortskirchlichen Bedürfnissen.

    Für den Fall, dass auch der Ausschuss zu dem Ergebnis kommen sollte, einen Verkauf des Grundbesitzes zu unterstützen, ist durch entsprechende Vorbereitungen und Vorschläge des Sachausschusses darauf hinzuwirken, einen Erwerber zu wählen, mit dem dauerhaft sichergestellt ist, dass die mit dem Areal verbundenen ortskirchlichen Bedürfnisse so weit wie möglich aufrechterhalten werden können.

    In diesem Sachausschuss arbeiten Mitglieder der drei Kirchortsräte Altenfurt, Moorenbrunn und Fischbach sowie zwei Vertreter der Kirchenverwaltung daran, Klarheit zu schaffen über den derzeitigen Stand und insbesondere die Nutzung des Ensembles im Hinblick auf die Zukunft zu überdenken. Dazu werden gerade intensive Gespräche mit dem Altenfurter Boulevard, dem Bürgerverein, den Freunden der Altenfurter Rundkapelle, der Stadt Nürnberg und auch mit Eichstätt geführt oder angebahnt.

    Ich hoffe, dass so durch ein Zusammenwirken aller Interessierten vor Ort unser wunderbares Gelände mit Rundkapelle und Schlösschen erhalten werden kann und weiterhin einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

    Vielen Dank an Dr. Stephan Balling für seinen engagierten Einsatz!

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  19. Ich kann allen Kommentaren prinzipiell nur zustimmen. Der Ausverkauf begann bereits vor 11 Jahren. Jetzt ist also das Herzstück des ehemaligen Pfarrverbands und der jetzigen Pfarrei St. Johannes dran. Und das, ohne dass die Gemeindemitglieder ordentliche Informationen bekommen haben, z.B. was das Nutzungsinteresse der Caritas betraf. Der tatkräftig agierende Verein der Freunde der Rundkapelle wird ebenfalls ignoriert und brüskiert. Was ist das für ein Herrschaftsgebaren! Wollen die Verantwortlichen mit diesem selbstherrlichen und undemokratischen Verhalten wieder mal Gläubigen einen Grund zum Kirchenaustritt liefern? Was läuft nicht alles schief in unserer Kirche. Sehr schade!

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  20. Ich möchte mich ebenfalls bei Dr. Stephan Balling bedanken für die Erstellung dieses Forums.

    Die Rundkapelle ist ein einmaliges Kleinod in Nürnberg, das uns als Alternfurter Bürger anvertraut wurde. Neben der Freude dieses schöne Areal zu “besitzen” und es vielseitig nutzen zu dürfen, steht auch die Verantwortung zum Erhalt. Erfreulicherweise ist dies der Pfarrgemeinde durch unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz über viele Jahre gelungen.
    Umso unverständlicher ist daher die Überlegung der Kirchenverwaltung, das Anwesen – oder einzelne Gebäude, zu verkaufen. Daher kann ich allem, was bisher im Forum geschrieben wurde nur zustimmen. Aus Gesprächen mit Altenfurter Bürgern höre ich ebenfalls die Sorge, das Anwesen zu verlieren, verbunden mit dem Unverständnis zu dieser geplanten Entscheidung.
    Zugleich stimmen mich die Reaktionen zuversichtlich, dass gemeinsam mit den zuständigen katholischen Gremien (der Pfarrer hat “nur” eine Stimme in der Kirchenverwaltung) eine zukunftsfähige Lösung für die Altenfurter Rundkapelle gefunden wird. Dazu braucht es aber auch die Unterstützung der Bürger, Vereine und aller, denen die Rundkapelle am Herzen liegt.
    Ein erster Schritt ist getan. Ich bin bereit mich auch zukünftig einzubringen. Auch die “Freunde der Rundkapelle” freuen sich über jedes neue Mitglied.

    Renate Simon-Mathes

    Antworten
  21. Ich bin Gründungsmitglied des Vereins “Freunde der Rundkapelle Altenfurt”.
    Hierzu an dieser Stelle Dank an Herrn Siegfried Fleischmann für sein hartnäckiges Eintreten für die Vereinsgründung! Seitdem begleite ich aktiv die Erhaltung der Kapelle und des Areals.
    Die Fakten, von Herrn König eindeutig beschrieben, die uns nun in diese zwielichtige Situation bringen, sind aus Sicht des Vereins untragbar.! Die Ziele des Vereins werden dadurch torpediert. Ohne Zustimmung der Pfarrleitung sind dem Verein die Hände gebunden!
    Um eine “andere” Nutzung des Schlösschens, hatte der “Altenfurter Boulevard” und ich schon Gespräche mit Herrn Pfarrer Lenz. Leider kein substanzielles Feedback!
    Wenn seit 30 und mehr Jahren an den Gebäuden- speziell des Schlösschens, weder Erhaltungsmaßnahmen- noch Sanierung vorgenommen werden, sind natürlich nun erhebliche Aufwendungen erforderlich.
    (Was macht die Kirche mit den ca. 12.000 EURO Mieteinnahmen aus dem Schlösschen?)

    Offensichtlich wurden bisher keine Überlegungen ergriffen, wie mit öffentlichen Mitteln oder privater Unterstützung geholfen werden kann!
    Beispiele: – Der bayrische Staat hat für die Sanierung des Sebalder Pfarrhofes 1,75 Millionen der ca. 5 Millionen
    zugesagt
    – Für das “Weiße Schloss” in Heroldsberg wurden 60 % der 2,4 Millionen Sanierungskosten vom
    bayrischen Staat gefördert.
    Begründungen die gegen eine Veräußerung sprechen sind in den bisherigen hier gelisteten Briefen ausreichend ausgeführt.
    Vielleicht noch einen Satz.
    Dank des Pfarrer Übler ist ab 1950 ein Besitz -zurück- in die Kirche gekommen. Die architektonische und geschichtliche Bedeutung ist den “Eichstättern” und Pfarrer Lenz offensichtlich egal.
    Ansonsten kann der Gedanke über einen “Verkauf” dieses Areals nur ein Witz sein.

    Antworten
    • Ja, natürlich. Die pastoralen Auswirkungen gehen ja weit über Altenfurt hinaus. Deswegen habe ich unserm Bischof bereits geschrieben und versucht ihm die Bedeutung für mich, meine ganze Familie, die Pfarrei und die gesamte Gemeinde klar zu machen, natürlich auch mit Link auf diese Seite. Jetzt warte ich auf Antwort.

      Antworten
  22. Erstmal einen herzlichen Dank an Herrn Dr. Stephan Balling der dieses Forum gegründet hat, um Allen, denen die Rundkapelle in Altenfurt und das Areal um die Kapelle sehr wichtig ist Gehör zu verschaffen und ihnen eine Stimme zu geben.
    „Nochmal herzlichen Dank Stephan“!
    Als wir, meine Frau und ich vor ca. 10 Jahren in den Verein „Freunde der Rundkapelle Altenfurt e.V.“ eintraten (die Kapelle war gerade fertig saniert), war es uns sehr wichtig einen Verein zu unterstützen der sich so sehr um dieses Kleinod in unserer Gemeinde bemüht. Ich selbst und noch ein Mitglied renovierten vorab schon im Schlösschen-Saal die Fenster von innen und von außen. Nach einem Jahr wurde ich gebeten mich in den Vorstand des Kapellenvereins wählen zu lassen. Was ich auch tat!
    Mit Elan gingen wir an die Arbeit. Wir hatten viel vor, so wollten wir den Weiher sanieren, die Wege um die Kapelle erneuern und eine Beleuchtung des Kapellenplatzes installieren. Es wurde ein Gutachten vom Weiherschlamm angefordert und erstellt (bezahlt von den Freunden der Rundkapelle). Als wir die Angebote für die gesamte beschriebene Sanierung 2016 fertig hatten baten wir Pfr. Lenz um einen Termin, um in die Arbeiten vorzustellen und diese auch ausführen zu können.
    In der Vorstandschaft wurde festgestellt, dass das gesamte Projekt vom Verein gestemmt werden konnte. Der Kirchenverwaltung hätten die Arbeiten keinen Cent gekostet!
    Leider wurden wir immer wieder vertrösten. Als der Termin dann doch zustande kam stellten wir das Projekt vor. Wir baten den Pfarrer uns die Genehmigung zu erteilen, da wir in den Wintermonaten mit den Arbeiten beginnen wollten (wegen Naturschutz). Aber das Akzept von Seitens des Pfarrers kam nicht! Wir wurden noch zweimal vorstellig, aber wir wurden einfach ignoriert und die Genehmigung blieb aus!
    Hier muss festgestellt werden, dass wir mit einer solcher Ignoranz und Desinteresse nicht gerechnet hatten. Zu dieser Zeit kam uns dann auch zu Ohren, dass das Areal verkauft werden soll. Dann war uns allen klar, dass von seitens des Pfarrers Burghard Lenz andere Ziele verfolgt wurden, und er in keiner Weise Interesse an diesen schönen Ort in unserer Gemeinde hat!

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  23. Ich möchte mich den Vorrednern anschließen, die mir in ihren Kommentaren in vielen Punkten aus der Seele gesprochen haben.
    Das Vorhaben von Pfarrer Lenz und Herrn Gierse, den Pfarrverband Altenfurt, Moorenbrunn und Fischbach seines einmaligen weit über Nürnbergs Grenzen hinaus bekannten historischen Anwesens „An der Rundkapelle“ zu berauben, das die Rundkapelle, erbaut um 1150 (Vorgängerbau um 800 p.Chr.n., sie war bis zur Reformation im Besitz des Egidienklosters in Nürnberg, um 1525 verkaufte sie der letzte Abt des Klosters – bis sie nach mehreren Besitzerwechseln in den Besitz der von Scheuerl kam), das Schlößchen aus dem 16. Jahrhundert, die rechtwinklige Meßnerwohnung und Sakristei und den ebenfalls kreisrunden Weiher mit zwei Kreuzen, eines an der Ecke Oelser-/Löwenberger Straße und eines auf dem Kapellen-/Leonhard-Übler-Platz umfaßt, ist eine Ungeheuerlichkeit.

    In der Kapelle, die von Betern und Kunstliebhabern aus aller Herren Länder aufgesucht wird, sind wertvolle Kunstschätze und Reliquien vom Hl. Bruder Klaus von der Flüe und dem Stadtpatron Nürnbergs, Sankt Sebald aufbewahrt sowie Jesus Christus im Allerheiligsten Altarsakrament, der durch das rote Ewige Licht angezeigt wird.

    Wenn Glaube und Vernunft, Tüchtigkeit und Frömmigkeit zusammengehören, dann hat uns der Geistlichen Rat Leonhard Übler durch sein Leben ein überzeugendes Beispiel gegeben.
    Für den Erwerb der Rundkapelle (im Jahr 1950 von der Fam. von Scheurl), des Schlößchens, des Weihergrundstücks sammelte er Spenden. Dabei erfuhr er sogar Unterstützung von einem Studienkollegen, der Benediktinerpater in den USA geworden war. Diesem hatte er seine Lage eröffnet und dieser sandte ihm daraufhin den entscheidenden Betrag. Zum Bau des stattlichen Altenheim gegenüber der Pfarrkirche St. Sebald vererbte ihm die Besitzerin das Grundstück, wohlwissend, daß ihr Gut in ehrlichen Händen war und der Pfarrei und ihrer Seele zugute kommen würde.
    Er hat eine an materiellen und geistigen Gütern reiche Pfarrei hinterlassen. Seine Bauwerke wie zum Beispiel das Pfarrheim oder das Alten- und Pflegeheim (über 100 Plätze) sind architektonisch und funktionell außerordentlich gelungene Bauten. Sein Rosenkranzmeditationsbüchlein, Kreuzweggebetbuch, Herz-Jesu-Litanei, Lauretanische Litanei und St. Josefs-Litanei wurden in fünf Sprachen übersetzt und erfuhren mehrere Auflagen.
    Er erwarb noch weitere Häuser und Grundstücke für die Pfarrei. Von diesen wurde in den letzten Jahres einiges verkauft, um Defizite im Haushalt der Pfarrei auszugleichen.
    Die „Aufwands- und Ertragsrechnung“ des Rundkapellenanwesens ist getrennt von der Mißwirtschaft der Pfarrei zu betrachten. Die Mieteinnahmen decken die laufenden Kosten. Die anfallenden Arbeiten werden fast vollständig von Ehrenamtlichen erledigt. Die Personalkosten betragen geschätzte 5% von denen der Pfarrei, die uferlos sind.
    Der Verkauf und die Zerschlagung des einmaligen und wertvollen Kleinods löst nicht die Probleme der hausgemachten finanziellen Nöte der übrigen Pfarrei. Der Schaden für den Pfarrverband hingegen wäre nicht abzusehen.
    Aus Insiderkreisen verlautete, daß vor ca. zwei Jahren ein gutes Kaufangebot des Caritasverbandes der Diözese Eichstätt e.V. abgelehnt wurde. Nun soll das wertvolle, einmalige und heilige Anwesen an einen dubiosen Immobilien-hai billig abgegeben werden. Da läuten die Alarmglocken. Hoffentlich nicht zu spät.

    Apollonia Stadelmaier

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  24. Die Rundkapelle ist für mich das Herz der Pfarrei St. Johannes der Täufer. Nicht umsonst haben die Verantwortlichen das Patrozinium der Kapelle als Namen für die neue Pfarrei gewählt, welche aus den bisherigen Pfarreien Altenfurt, Fischbach und Moorrenbrunn entstanden ist. Auch als Moorenbrunner möchte ich die Feste dort nicht missen, besonders das Johannesfeuer, wo man viele treffen kann. Aber auch Gottesdienste wie Fronleichnam oder ökumenische Andachten vor der Kapelle zu feiern, hat seinen besonderen Charme.
    Meines Erachtens sollte man nicht voreilig Entscheidungen treffen, ohne alle Gremien und auch die Öffentlichkeit vorher gehört zu haben. Dabei sollten alle Argumente vollumfänglich gehört und gewichtet, sowie eine ergebnisoffene Diskussion geführt werden.
    Vielleicht ergibt sich dann doch eine wirtschaftliche sinnvolle Lösung, das Schlösschen für die Allgemeinheit zu halten.
    Von dem Verkauf der Rundkapelle und der Nebengebäude muss unbedingt Abstand genommen werden. Es ist das Tafelsilber und das Herz der Pfarrei.

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  25. Mit großer Überraschung und per Zufall erfuhren wir nicht nur von den Überlegungen, sondern auch von dem Ausmaß der fortgeschrittenen Situation über die Veräußerung unseres geliebten Geländes an der Rundkapelle und dem Schlösschen. Seitdem möchte ich, der Schockstarre zum Trotz, jede Anstrengung in Kauf nehmen um dies zu verhindern. Niemals hätte ich so eine Idee auch nur für möglich gehalten. Dieses Gelände ist längst nicht nur ein Kirchengelände mit irgendwelchen alten Gebäuden drauf – NEIN! Dies ist ein wichtiger Treffpunkt und Identifikationsfläche für ALLE Altenfurter und Moorenbrunner. Hier wurde immer in der Gemeinschaft gelacht, große Feste gefeiert oder auch allein in stiller Andacht in der Rundkapelle den persönlichen Kontakt zu Gott gepflegt. Dieser Platz steht für unsere lebendige Gemeinde und diese lebendige Gemeinde sollte auch gehört werden wenn es um so eine wichtige Entscheidung geht bzw. eine solche Überlegung im kleinen Kreis Gestalt annimmt. So etwas unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu entscheiden bedeutet im Umkehrschluss sich gegen die eigene Gemeinde zu stellen.
    Das kann es nicht sein. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden diesen Platz für unsere gesamte Gemeinde zu erhalten. Ganz im Sinne das Tradition nicht das festhalten an der Asche, sondern das weiterreichen einer Flamme ist, sollte gerade in dieser Weltkrise unser Ziel sein zu Gestalten und nicht Rückzubauen.

    Frank und Heike Bayer

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  26. Die Rundkapelle sowie der gesamte Platz darum herum, so wie er sich jetzt darstellt, ist ein unersetzbarer Teil der Seele und des Herzens von Altenfurt und Moorenbrunn. Es muß eine Lösung gefunden werden, die den Erhalt und den Zugang für alle sichert. Auch, wenn es sich rechtlich um den Besitz der Kirche handelt, so ist der Ort doch in seiner historischen und gesellschaftlichen Bedeutung längst Allgemeingut. An die Verantwortlichen der Kirche wage ich die Frage zu stellen, ob es sich lohnen wird für den Preis von (weiteren) Kirchenaustritten frustrierter Gläubiger, kurzfristig finanzielle Entlastung zu erfahren.
    Was wird langfristig den Erhalt der Kirchen sichern? Schnöder Mammon oder der Gemeinde zugetane Gläubige? Oder gar, was macht Kirche aus? Die Funktionalität der Institution oder eine Seele bestehend aus der Gemeinschaft der durch Glauben verbundenen Menschen. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen eine Entscheidung treffen, die ihren Respekt und ihre Verantwortung für die Menschen in Altenfurt und Moorenbrunn sowie für das Kulturgut, welches sich in ihrem Besitz befindet, widerspiegelt.

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  27. Vielen Dank für Ihr Engagement, Sie sprechen damit vielen BürgerInnen und Bürgern aus der Seele. Der Erhalt des Areals im jetzigen Zustand sollte das Ziel der Anstrengungen aller sein. Dafür gilt es sich einzusetzen. Dafür müssen möglichst viele an einen Tisch gebracht werden, damit ein zukunftssicheres und tragfähiges Konzept für das Gelände entwickelt wird. Auf keinen Fall darf jedoch der Platz an einen privaten Investor verkauft werden, da sonst die Gefahr besteht, dass der Zutritt beschränkt wird. Der jetzige Eigentümer ist aufgefordert in einen Dialog mit den Bewohnern des Stadtteiles einzutreten.

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    • Es ist schade, dass der Pfarrverband immer wieder negative Schlagzeilen bekommt und das liegt sicherlich nicht am unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen!
      Wenn aber ein paar “obere Köpfe” einsam und rein kalkulatorisch Entscheidungen treffen, dann hat das auch wenig mit einer glaubenden KirchenGEMEINSCHAFT zu tun! Kirche kann und darf nicht nur wirtschaftlich betrachtet werden!!
      Tut DIENST am Menschen – das geht schlecht im Sitzen am Schreibtisch..!
      Es gibt in dieser Pfarrei doch kompetente Leute aus der Wirtschaft!? Dann nutzt doch bitte Euer Wissen FÜR den Erhalt dieser Gemäuer, die nicht nur geschichtlich von großer Bedeutung sind, sondern vor allem vom Leben der Menschen Zeugen,  die hier Glauben gemeinsam gefeiert haben und ihre Ängste, ihre Anliegen und ihr Gebet in die Kapelle getragen haben!!
      Gottes Segen!

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  28. Der Leonhard-Übler-Platz mit der Rundkapelle, dem Herrensitz; Weiher und Baumbestand mit dem Flair einer Parkanlage zählt zu den schönsten Fleckchen im Südosten Nürnberg’s. Kapelle und Schlößchen sind ein wertvolles und historisches Baudenkmal.
    Seit dem Erwerb (1950 und 1961) durch die Kirchenstiftung Altenfurt, machte der vormalige Gutshof einen beeindruckenden Werdegang hin zu einer kleinen Parkanlage. Es gilt bis heute als eine großartige und respektable Leistung des damaligen Ortsgeistlichen Leonhard Übler und vieler Ehrenamtlicher in Gremien und Helferkreisen bei Arbeitseinsätzen und Festen. In all diesen Jahren durften wir eine erstaunliche Anzahl von Prozessionen, Feiern, Festen und Event’s erleben. Ob kirchliche, kulturelle oder private Veranstaltungen – seit dem ersten Pfarrfest 1973 hat sich der “Kapellenplatz” zu einem besonderen, für die Bevölkerung beliebten Ort entwickelt. Tagtäglich spazieren viele kleine und erwachsene Bewohner von Altenfurt und Umgebung am Weiher entlang und genießen die Atmosphäre um das schöne Ensemble. Nicht Wenige besuchen auch die kleine Rundkapelle – als einem religiösen und emotionalen Raum der Stille und Einkehr.
    Unsere Kinder und einige Enkelkinder wurden hier getauft. Gefeiert haben wir das im Rokokosaal des Schlößchens. Das ist in bleibender Erinnerung und hinterlässt Spuren – eben ein Lieblingsplatz heute noch.
    So sind neben den vielen schönen Festen und Feiern auch unsere unzähligen Arbeitseinsätze in großer oder kleiner Gemeinschaft “hängen geblieben”.
    Dem Eigentümer (Kirchenstiftung) möchte ich eindringlich bitten, nichts zu verkaufen. Die “Rundkapelle” in seiner Gesamthheit soll auch den nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.

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  29. Seit 2005 habe ich erst in Altenfurt, später in Moorenbrunn eine Heimat gefunden. Die Pfarrei St.Johannes der Täufer hat dazu viel beigetragen. Ich kann nicht verstehen, wie man das ganze Gelände verkaufen kann und nur die Kapelle weiter nutzen will. Was nützt das, wenn keine Sakristei, keine Nebengebäude zur Verfügung stehen? Ich kann verstehen, dass man das “Schlösschen“ verkaufen muss, aber sollte nicht alles weitere in der Hand der Pfarrei bleiben, um es auch weiterhin für kirchliche und weltliche Feste nutzen zu können?

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  30. Viele von uns Altenfurtern sind in der Kapelle getauft, sind als Kinder mit der Laterne zum Kapellenplatz gezogen, um dort mit großen Augen St. Martin auf seinem Pferd zu bestaunen. Die, die dageblieben sind, finden, leben und gestalten heute dort Gemeinschaft: bei Gottesdiensten, Festen, Gesprächen. Die, die es in die Ferne gezogen hat, kommen gerne zurück zu ihren Wurzeln. Dieses wunderschöne Fleckchen Nürnberg gehört untrennbar zur Altenfurter Kirchengemeinde. Die Kapelle ist namengebend für die neue Gemeinde St. Johannes der Täufer, die erst 2018 aus dem ehemaligen Pfarrverband Altenfurt-Fischbach-Moorenbrunn hervorgegangen ist. Gibt die Gemeinde diesen Ort auf, verliert sie einen wichtigen Teil ihrer Identität. Lasst uns auch weiterhin lebendige Gemeinde sein.

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    • Liebe Meike, ich kann Dir nur aus ganzem Herzen zustimmen! Auch wenn ich schon seit über 25 Jahren an der Nordseeküste lebe, so zieht es mich doch, wann immer es mich wieder nach Nürnberg verschlägt, an diesen wunderbaren Ort, um dort ein paar ruhige Augenblicke zu verbringen und in Erinnerungen zu schwelgen. In der Rundkapelle wurde ich durch Pfarrer Übler aus der Taufe gehoben und habe rund um die Kapelle viele schöne Pfarrfeste mit unendlichen Runden im Ruderboot auf dem Weiher verbracht. Viele Wochenenden habe ich dort mit meinen Cousins und Freunden gespielt und wunderbare Stunden meiner Jugendzeit verbracht. Dieser Platz ist einfach mehr als ein Stück Grund und Boden, es ist der Mittelpunkt einer Gemeinde, ein Treffpunkt zum fröhlichen Austausch und für viele von uns ein lebendiger Teil unseres Lebens geworden. Mir vorstellen zu müssen, dass dies nach 900 Jahren Geschichte sein soll, schmerzt und darf nicht sein.

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  31. Sehr geehrter Herr Dr. Balling. Gratulation zu ihrer Initiative. Wir … verschiedenen Familien aus Altenfurt sind ebenso empört über den geplanten Verkauf des Areals der Rundkapelle. Die Rundkapelle und das zugehörige Gelände sind ein wichtiger soziolkultureller Raum für alle Bürgerinnen und Bürger von Altenfurt und ganz Nürnbergs. Wir möchten uns tatkräftig einbringen. Die Rundkapelle und das zugehörige Gelände muss bleiben. Ganz Altenfurt ist empört.

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  32. Altenfurt ist für mich unvorstellbar ohne Martinsspiel an der Rundkapelle, ohne Kindergarten-Spaziergang zum Entenweiher.
    Wie kann eine Unterstützung der Pfarrgemeinde zum Erhalt des Areals aussehen? (Ich selbst bin der anderen zugehörig 😉)

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  33. Pfarrer Übler würde sich im
    Grab umdrehen. Mit viel Herzblut und unermesslichem Einsatz hat er sich darum bemüht, die Rundkapelle samt Schlösschen zu erwerben. Die Rundkapelle ist das Zentrum unserer Pfarrgemeinde – nicht nur spirituell sondern auch was die Gemeinschaft anbelangt. Seit meiner Kindheit bin ich mit der Rundkapelle verbunden, in meiner Jugend begegnete ich hier begeisterten Christen aus Altenfurt und Moorenbrunn und auch heute zieht es mich immer wieder zur Rundkapelle – sei es zum Gebet oder zur Begegnung mit anderen.

    Den Förderverein unterstütze ich seit Jahren, damit dieses Kleinod und das Andenken an Pfarrer Übler erhalten werden kann.

    Ich sage entschieden NEIN zum Verkauf des Areals der Rundkapelle!

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  34. Die Rundkapelle muss in kirchlichem Besitz bleiben. Wie kann man die neue Pfarrgemeinde „St. Johannes“ nennen und dann das namensgebende Heiligtum veräußern wollen?

    Leider wurde in den vergangenen 11 Jahren viel im Pfarreileben von Altenfurt, Fischbach und Moorenbrunn zerstört, langjährige Mitarbeiter*innen vergrault und jetzt will man auch noch den spirituellen Rückzugsort (der so viel Glaubensgeschichte in sich trägt) vieler Menschen veräußern? Das ist eine Schande und geht zu weit!

    Rettet die Rundkapelle!

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