Gemeindeversammlung am 24. Oktober

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer Moorenbrunn, Altenfurt und Fischbach laden am 24. Oktober 2021 um 16:30 Uhr zu einer Versammlung der gesamten Gemeinde in die Pfarrkirche Heilig Geist in Fischbach ein. Interessierte sollten sich zeitnah anmelden unter der E-Mail-Adresse der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden: kaethe.nerke@gmail.com

Zündstoff Verkauf Kapellenplatz

Auf der Internetseite der Pfarrei heißt es in einem Schreiben, es hätten sich zahlreiche Themen angesammelt, die auch bereits kontrovers diskutiert worden seien. Insbesondere der von der Kirchenverwaltung und Pfarrer Burkhard Lenz geplante Verkauf des Altenfurter Kapellenplatzes hat für Entsetzen in weiten Teilen der Gemeinde gesorgt. Zunächst hatte sich aus Protest eine Bürgerinitiative gegründet, der es gelang, den Verkauf des gesamten Areal inklusive Rundkapelle an einen privaten Investor zu verhindern.

Mittlerweile hat sich aus der Initiative ein Verein aus langjährig engagierten Gemeindemitgliedern und einer Reihe von Bürgern aus dem Südosten Nürnbergs gegründet, der das historische, soziale und kirchliche Gesamtensemble als künftiger Betreiber bewahren will. Gespräche laufen dazu mit der Stadt Nürnberg und der Kirchenverwaltung. Am 28. September findet abermals ein Runder Tisch unter Moderation von Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein statt.

Basis ist sauer

Allerdings sorgt drei Jahre nach der Fusion der drei ehemals eigenständigen Pfarrgemeinden Fischbach, Altenfurt und Moorenbrunn nicht nur der Verkauf der Rundkapelle für gewaltigen Zwist zwischen weiten Teilen der Basis und den Führungspersonen – Pfarrer Lenz, Pfarrgemeinderatsvoristzende Nerke und Kirchenpfleger Gierse. Auf sehr große Resonanz stieß in diesem Zusammenhang zuletzt der offene Brief eines Gemeindemitglieds an Bischof Hanke, der auf rundkapelle.news veröffentlicht wurde. Heute teilte der Autor in einem Kommentar enttäuscht mit, dass er bisher keine Reaktion aus Eichstätt erhalten habe.

Für die anstehende Gemeindeversammlung dürfte dies bedeuten, dass zahlreiche Gemeindemitglieder ihren Unmut gegenüber den drei verantwortlichen Personen an der Spitze der fusionierten Großpfarrei deutlich machen. Eine Reihe weiterer Gemeindemitglieder hat sich nach Informationen von rundkapelle.news an den Bischof von Eichstätt gewandt oder beabsichtigt dies zu tun.

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