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Rettet Eure Rundkapelle!

Die 900 Jahre alte Rundkapelle mit dem Weiher und dem Schlösschen bilden Nürnberg-Altenfurts Wahrzeichen und stehen für die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer Altenfurt-Fischbach-Moorenbrunn (Alfimo). Nun plant die Kirchenverwaltung Privatisierungen auf dem historischen Gelände.

STOPP!

Das älteste Heiligtum Nürnbergs stammt aus dem 12. Jahrhundert, es ist als wertvolles historisches Ensemble untrennbar verbunden mit dem Herrensitz (Schlösschen) aus dem 17. Jahrhundert und dem Weiher.

Forderungen:

  • Die Rundkapelle darf nicht verkauft werden
  • Nürnbergs ältestes Heiligtum muss als öffentlich zugänglicher Sakralbau erhalten bleiben
  • Das historische Areal um die Rundkapelle mit Weiher und Schlösschen muss in kirchlicher oder gemeinnütziger Hand bleiben und ist als öffentliches Kulturgut zu schätzen und zu schützen
  • Die katholische Kirche als Eigentümerin der Rundkapelle und Empfängerin von Altenfurter Kirchensteuermitteln hat für den Erhalt der Rundkapelle, des Weihers und des Schlösschens zu sorgen, sie erhält dafür bereits finanzielle Unterstützung von den „Freunden der Rundkapelle e.V.

Angebot:

  • Ein offener Dialog mit Pfarrer Lenz und Kirchenpfleger Gierse über Alternativvorschläge für eine zukunftsfähige pastorale Struktur der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer Alfimo mit Möglichkeiten zum Erhalt des historischen Ensembles um die Altenfurter Rundkapelle
  • Gespräche zur Verankerung von Kulturbewusstsein und Respekt für mehr als 900 Jahre Kirchengeschichte und katholische Tradition bei allen Beteiligten

Impressum:
Dr. Stephan Balling
Karl-Hertel-Straße 18a
90475 Nürnberg

Tel.: 0151/59428780

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12 Kommentare zu „Home

  1. Die Rundkapelle muss in kirchlichem Besitz bleiben. Wie kann man die neue Pfarrgemeinde „St. Johannes“ nennen und dann das namensgebende Heiligtum veräußern wollen?

    Leider wurde in den vergangenen 11 Jahren viel im Pfarreileben von Altenfurt, Fischbach und Moorenbrunn zerstört, langjährige Mitarbeiter*innen vergrault und jetzt will man auch noch den spirituellen Rückzugsort (der so viel Glaubensgeschichte in sich trägt) vieler Menschen veräußern? Das ist eine Schande und geht zu weit!

    Rettet die Rundkapelle!

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  2. Pfarrer Übler würde sich im
    Grab umdrehen. Mit viel Herzblut und unermesslichem Einsatz hat er sich darum bemüht, die Rundkapelle samt Schlösschen zu erwerben. Die Rundkapelle ist das Zentrum unserer Pfarrgemeinde – nicht nur spirituell sondern auch was die Gemeinschaft anbelangt. Seit meiner Kindheit bin ich mit der Rundkapelle verbunden, in meiner Jugend begegnete ich hier begeisterten Christen aus Altenfurt und Moorenbrunn und auch heute zieht es mich immer wieder zur Rundkapelle – sei es zum Gebet oder zur Begegnung mit anderen.

    Den Förderverein unterstütze ich seit Jahren, damit dieses Kleinod und das Andenken an Pfarrer Übler erhalten werden kann.

    Ich sage entschieden NEIN zum Verkauf des Areals der Rundkapelle!

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  3. Altenfurt ist für mich unvorstellbar ohne Martinsspiel an der Rundkapelle, ohne Kindergarten-Spaziergang zum Entenweiher.
    Wie kann eine Unterstützung der Pfarrgemeinde zum Erhalt des Areals aussehen? (Ich selbst bin der anderen zugehörig 😉)

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  4. Sehr geehrter Herr Dr. Balling. Gratulation zu ihrer Initiative. Wir … verschiedenen Familien aus Altenfurt sind ebenso empört über den geplanten Verkauf des Areals der Rundkapelle. Die Rundkapelle und das zugehörige Gelände sind ein wichtiger soziolkultureller Raum für alle Bürgerinnen und Bürger von Altenfurt und ganz Nürnbergs. Wir möchten uns tatkräftig einbringen. Die Rundkapelle und das zugehörige Gelände muss bleiben. Ganz Altenfurt ist empört.

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  5. Viele von uns Altenfurtern sind in der Kapelle getauft, sind als Kinder mit der Laterne zum Kapellenplatz gezogen, um dort mit großen Augen St. Martin auf seinem Pferd zu bestaunen. Die, die dageblieben sind, finden, leben und gestalten heute dort Gemeinschaft: bei Gottesdiensten, Festen, Gesprächen. Die, die es in die Ferne gezogen hat, kommen gerne zurück zu ihren Wurzeln. Dieses wunderschöne Fleckchen Nürnberg gehört untrennbar zur Altenfurter Kirchengemeinde. Die Kapelle ist namengebend für die neue Gemeinde St. Johannes der Täufer, die erst 2018 aus dem ehemaligen Pfarrverband Altenfurt-Fischbach-Moorenbrunn hervorgegangen ist. Gibt die Gemeinde diesen Ort auf, verliert sie einen wichtigen Teil ihrer Identität. Lasst uns auch weiterhin lebendige Gemeinde sein.

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  6. Seit 2005 habe ich erst in Altenfurt, später in Moorenbrunn eine Heimat gefunden. Die Pfarrei St.Johannes der Täufer hat dazu viel beigetragen. Ich kann nicht verstehen, wie man das ganze Gelände verkaufen kann und nur die Kapelle weiter nutzen will. Was nützt das, wenn keine Sakristei, keine Nebengebäude zur Verfügung stehen? Ich kann verstehen, dass man das “Schlösschen“ verkaufen muss, aber sollte nicht alles weitere in der Hand der Pfarrei bleiben, um es auch weiterhin für kirchliche und weltliche Feste nutzen zu können?

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  7. Der Leonhard-Übler-Platz mit der Rundkapelle, dem Herrensitz; Weiher und Baumbestand mit dem Flair einer Parkanlage zählt zu den schönsten Fleckchen im Südosten Nürnberg’s. Kapelle und Schlößchen sind ein wertvolles und historisches Baudenkmal.
    Seit dem Erwerb (1950 und 1961) durch die Kirchenstiftung Altenfurt, machte der vormalige Gutshof einen beeindruckenden Werdegang hin zu einer kleinen Parkanlage. Es gilt bis heute als eine großartige und respektable Leistung des damaligen Ortsgeistlichen Leonhard Übler und vieler Ehrenamtlicher in Gremien und Helferkreisen bei Arbeitseinsätzen und Festen. In all diesen Jahren durften wir eine erstaunliche Anzahl von Prozessionen, Feiern, Festen und Event’s erleben. Ob kirchliche, kulturelle oder private Veranstaltungen – seit dem ersten Pfarrfest 1973 hat sich der „Kapellenplatz“ zu einem besonderen, für die Bevölkerung beliebten Ort entwickelt. Tagtäglich spazieren viele kleine und erwachsene Bewohner von Altenfurt und Umgebung am Weiher entlang und genießen die Atmosphäre um das schöne Ensemble. Nicht Wenige besuchen auch die kleine Rundkapelle – als einem religiösen und emotionalen Raum der Stille und Einkehr.
    Unsere Kinder und einige Enkelkinder wurden hier getauft. Gefeiert haben wir das im Rokokosaal des Schlößchens. Das ist in bleibender Erinnerung und hinterlässt Spuren – eben ein Lieblingsplatz heute noch.
    So sind neben den vielen schönen Festen und Feiern auch unsere unzähligen Arbeitseinsätze in großer oder kleiner Gemeinschaft „hängen geblieben“.
    Dem Eigentümer (Kirchenstiftung) möchte ich eindringlich bitten, nichts zu verkaufen. Die „Rundkapelle“ in seiner Gesamthheit soll auch den nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.

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  8. Vielen Dank für Ihr Engagement, Sie sprechen damit vielen BürgerInnen und Bürgern aus der Seele. Der Erhalt des Areals im jetzigen Zustand sollte das Ziel der Anstrengungen aller sein. Dafür gilt es sich einzusetzen. Dafür müssen möglichst viele an einen Tisch gebracht werden, damit ein zukunftssicheres und tragfähiges Konzept für das Gelände entwickelt wird. Auf keinen Fall darf jedoch der Platz an einen privaten Investor verkauft werden, da sonst die Gefahr besteht, dass der Zutritt beschränkt wird. Der jetzige Eigentümer ist aufgefordert in einen Dialog mit den Bewohnern des Stadtteiles einzutreten.

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  9. Die Rundkapelle sowie der gesamte Platz darum herum, so wie er sich jetzt darstellt, ist ein unersetzbarer Teil der Seele und des Herzens von Altenfurt und Moorenbrunn. Es muß eine Lösung gefunden werden, die den Erhalt und den Zugang für alle sichert. Auch, wenn es sich rechtlich um den Besitz der Kirche handelt, so ist der Ort doch in seiner historischen und gesellschaftlichen Bedeutung längst Allgemeingut. An die Verantwortlichen der Kirche wage ich die Frage zu stellen, ob es sich lohnen wird für den Preis von (weiteren) Kirchenaustritten frustrierter Gläubiger, kurzfristig finanzielle Entlastung zu erfahren.
    Was wird langfristig den Erhalt der Kirchen sichern? Schnöder Mammon oder der Gemeinde zugetane Gläubige? Oder gar, was macht Kirche aus? Die Funktionalität der Institution oder eine Seele bestehend aus der Gemeinschaft der durch Glauben verbundenen Menschen. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen eine Entscheidung treffen, die ihren Respekt und ihre Verantwortung für die Menschen in Altenfurt und Moorenbrunn sowie für das Kulturgut, welches sich in ihrem Besitz befindet, widerspiegelt.

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  10. Mit großer Überraschung und per Zufall erfuhren wir nicht nur von den Überlegungen, sondern auch von dem Ausmaß der fortgeschrittenen Situation über die Veräußerung unseres geliebten Geländes an der Rundkapelle und dem Schlösschen. Seitdem möchte ich, der Schockstarre zum Trotz, jede Anstrengung in Kauf nehmen um dies zu verhindern. Niemals hätte ich so eine Idee auch nur für möglich gehalten. Dieses Gelände ist längst nicht nur ein Kirchengelände mit irgendwelchen alten Gebäuden drauf – NEIN! Dies ist ein wichtiger Treffpunkt und Identifikationsfläche für ALLE Altenfurter und Moorenbrunner. Hier wurde immer in der Gemeinschaft gelacht, große Feste gefeiert oder auch allein in stiller Andacht in der Rundkapelle den persönlichen Kontakt zu Gott gepflegt. Dieser Platz steht für unsere lebendige Gemeinde und diese lebendige Gemeinde sollte auch gehört werden wenn es um so eine wichtige Entscheidung geht bzw. eine solche Überlegung im kleinen Kreis Gestalt annimmt. So etwas unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu entscheiden bedeutet im Umkehrschluss sich gegen die eigene Gemeinde zu stellen.
    Das kann es nicht sein. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden diesen Platz für unsere gesamte Gemeinde zu erhalten. Ganz im Sinne das Tradition nicht das festhalten an der Asche, sondern das weiterreichen einer Flamme ist, sollte gerade in dieser Weltkrise unser Ziel sein zu Gestalten und nicht Rückzubauen.

    Frank und Heike Bayer

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  11. Die Rundkapelle ist für mich das Herz der Pfarrei St. Johannes der Täufer. Nicht umsonst haben die Verantwortlichen das Patrozinium der Kapelle als Namen für die neue Pfarrei gewählt, welche aus den bisherigen Pfarreien Altenfurt, Fischbach und Moorrenbrunn entstanden ist. Auch als Moorenbrunner möchte ich die Feste dort nicht missen, besonders das Johannesfeuer, wo man viele treffen kann. Aber auch Gottesdienste wie Fronleichnam oder ökumenische Andachten vor der Kapelle zu feiern, hat seinen besonderen Charme.
    Meines Erachtens sollte man nicht voreilig Entscheidungen treffen, ohne alle Gremien und auch die Öffentlichkeit vorher gehört zu haben. Dabei sollten alle Argumente vollumfänglich gehört und gewichtet, sowie eine ergebnisoffene Diskussion geführt werden.
    Vielleicht ergibt sich dann doch eine wirtschaftliche sinnvolle Lösung, das Schlösschen für die Allgemeinheit zu halten.
    Von dem Verkauf der Rundkapelle und der Nebengebäude muss unbedingt Abstand genommen werden. Es ist das Tafelsilber und das Herz der Pfarrei.

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